Vermieterrechtsschutz: Vermieter hält Schlüssel in der Hand

Top-Schutz für Vermieter

  • Wahrung Ihrer rechtlichen Interessen als Vermieter
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
  • Mediation zur außergerichtlichen Streitbeilegung
  • Telefonische Rechtsberatung immer und rund um die Uhr

Vermieterrechtsschutz

Konflikte bei der Vermietung von Immobilien sind keine Seltenheit. Wir stehen für Ihr Recht ein, damit der Ärger schnell vergessen ist.

Mehr Gelassenheit für Sie als Vermieter

Die Vermietung von Wohneinheiten verspricht regelmäßige Einnahmen, die mit wenig Aufwand verbunden sind. Doch leider kommt es bei den Aufgaben eines Vermieters auch häufiger zu Konflikten. Mieterhöhung, Eigenbedarfskündigung oder von Mietern verursachte Schäden führen zu Rechtsstreitigkeiten, die nicht selten vor Gericht landen. Diese kosten Zeit, Nerven und vor allem viel Geld.

Für solche Fälle gibt es den Vermieterrechtsschutz der DEVK. Wir stehen Ihnen mit umfangreichen Leistungen und persönlichem Service im Streitfall zur Seite und tragen die entstehenden Kosten.

Der Vermieterrechtsschutz der DEVK

Die Leistungen des Vermieterrechtsschutzes können Sie über den Leistungsbaustein Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz in Anspruch nehmen. Dieser ist im Aktiv-, Komfort- und Premium-Schutz Ihrer Privat-Rechtsschutzversicherung ergänzend abschließbar. Die Wartezeit beträgt einen Monat, im Falle einer Eigenbedarfskündigung besteht eine Wartezeit von 12 Monaten.

Der Vermieterrechtsschutz der DEVK sichert Sie bei Streitfällen rund um Ihr eigenes Mietobjekt in Deutschland ab. Dabei kann es sich um eine Wohnung, Doppelhaushälfte oder auch ein Einfamilienhaus handeln. Auch Garagen oder Abstellplätze, die zur Wohneinheit gehören, sind eingeschlossen.

In diesen Fällen setzen wir uns für die Wahrung Ihrer Vermieterrechte ein:

  • Sie sind mit einer Mietkürzung durch Ihren Mieter nicht einverstanden und möchten diese prüfen lassen.
  • Sie möchten eine Zwangsräumung aufgrund von Mietnomaden oder ausbleibenden Mietzahlungen durchsetzen.
  • Ihr Mieter wehrt sich gegen eine Kündigung aus Eigenbedarf.
  • Ihr Mieter ist mit einer Erhöhung der Nebenkosten nicht einverstanden.
  • Sie legen gegen die Gebühr für die laufende Grundstücksversorgung Einspruch beim Finanzamt ein.

Die Leistungen und Services im Überblick

Überzeugen Sie sich von den starken Leistungen und umfangreichen Services im Vermieterrechtsschutz.

  • Durchsetzung und Abwehr von Ansprüchen aus dinglichen Rechten und Mietverhältnissen
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
  • Mediation: Die Mediation hat sich als gutes Verfahren zur außergerichtlichen Lösung von Streitfällen bewährt. Wir beraten Sie, vermitteln bei Bedarf einen unabhängigen Mediator und übernehmen die Kosten.
  • Deckung der erforderlichen Kosten einschließlich Vorschussanforderungen durch den DEVK-Rechtsschutz (u. a. gesetzliche Gebühren eines Rechtsanwalts, Gerichtskosten, Kosten für Gutachten sowie Notarkosten)
  • Telefonische Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte - immer und rund um die Uhr
  • Telefonische Klärung des Kostenschutzes
  • Online-Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte
  • Vermittlung kompetenter Rechtsanwälte.

Downloads zum Vermieterrechtsschutz

schließen

Häufig gestellte Fragen zum Vermieterrechtsschutz

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Vermieterrecht.

Bei Kündigungen von Wohnraummietverhältnissen unterscheidet man zwischen ordentlicher und außerordentlicher (fristloser) Kündigung.

Ordentliche Kündigung

Der Vermieter darf den Mietvertrag in der Regel nur dann ordentlich kündigen, wenn er einen Kündigungsgrund nachweisen kann. Nach § 573 BGB stellen etwa ein Eigenbedarf des Vermieters oder nicht unerhebliche Pflichtverletzungen des Mieters Kündigungsgründe dar.

Außerordentliche (fristlose) Kündigung

Eine außerordentliche fristlose Kündigung durch den Vermieter kommt dagegen bei gravierenden Pflichtverletzungen in Frage. Gesetzlich geregelt ist beispielsweise, dass eine außerordentliche fristlose Kündigung möglich ist, falls ein Mietrückstand in Höhe von zwei Monatsmieten besteht.

Ausnahmen

Es gibt allerdings auch gesetzliche Ausnahmen. So benötigt etwa ein Vermieter, der selbst zusammen mit dem Mieter in einem Haus mit lediglich zwei Wohneinheiten wohnt, gemäß § 573a BGB keinen Kündigungsgrund.

Vermieter möchten ihr Mietobjekt gerne schnell und erfolgreich weitervermieten. Bei der vorherigen Wohnungsübergabe sollte daher einiges beachtet werden:

  • Für die Wohnungsübergabe sollte vom Vermieter ein fester Termin vereinbart werden.
  • Bei der Wohnungsübergabe sind gute Lichtverhältnisse wichtig, um alle möglichen Schäden wahrnehmen zu können.
  • Vermieter und Mieter sollten bei der Übergabe von Raum zu Raum gehen und alle möglichen Schäden protokollieren. Auch eine Kamera kann zusätzlich zur Dokumentation verwendet werden.

Am Ende der Übergabe sollte der Vermieter dem Mieter eine Kopie des von beiden Seiten unterzeichneten Protokolls aushändigen. Als letztes erfolgt dann während der Wohnungsübergabe die Rückgabe der Wohnungsschlüssel an den Vermieter.

Für die Untermiete vom Wohnraum muss im Vorfeld immer eine Genehmigung des Eigentümers oder Vermieters eingeholt werden. Eine Untervermietung darf jedoch nur dann verweigert werden, wenn ein Untermieter für ihn selbst unzumutbar ist.

Wird im Gegenzug keine Erlaubnis für die Untervermietung eingeholt, kann der Eigentümer oder Vermieter Schadenersatzansprüche geltend machen und den Mietvertrag außerordentlich kündigen.

Wenn Mieter ihre Miete und Nebenkosten nicht zahlen, kann das Vermieterpfandrecht dazu genutzt werden, Forderungen aus dem Mietverhältnis abzusichern.

In erster Linie bezieht sich das Pfandrecht des Vermieters auf Eirichtungsgegenstände. Dinge, die der Mieter für sein tägliches Leben benötigt (z. B. Kühlschrank oder Waschmaschine) dürfen jedoch nicht gepfändet werden.

Grundsätzlich darf der Vermieter nicht willkürlich Gegenstände seines Mieters pfänden. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Die zu pfändenden Sachen müssen beweglich sein.
  • Gemietete, geleaste oder geliehene Sachen können nicht gepfändet werden.
  • Die zu pfändenden Sachen dürfen nicht dem Pfändungsschutz (§ 811 ZPO) unterliegen.
  • Es können nur Sachen gepfändet werden, die der Mieter selbst in die Wohnung eingebracht hat. Sie müssen sich also in den Mieträumen befinden.
  • Vom Vermieterpfandrecht kann nur in Bezug auf Forderungen aus Mietzahlungen, ausstehende Nebenkosten und Schadenersatzansprüche (der Mieter hat das Mietobjekt beschädigt) Gebrauch gemacht werden.